Römerzeit

(15 vor Christus - ca. 350 nach Christus)

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Neubesiedelung durch die Römer

Mit Beginn der Römerzeit endet die so genannte Vorgeschichte und es beginnt die Frühgeschichte. Die römische Herrschaft zog einige enorme kulturelle Umwälzungen nach sich. Die Römer brachten den Steinbau in unsere Gegend; bis dahin war nur der Holzbau bekanntgewesen. Sie haben die Schrift und den Zahlungsverkehr mit Münzen eingeführt sowie ein Straßennetz und eine flächendeckende Verwaltung aufgebaut.

Im Jahre 15 vor Christus besetzten römische Heere unter Führung von Drusus und Tiberius, den Stiefsöhnen des Augustus, das Alpenvorland. Sie trafen hier allenfalls auf noch geringe Reste der einheimischen keltischen Bevölkerung. Die großen stadtähnlichen Siedlungen der Kelten (Oppida), beispielsweise Manching, waren bereits rund 50 Jahre vorher im Zuge von kriegerischen Invasionen germanischer Volksstämme zerstört worden. Das Land war weitgehend entvölkert.

Erst mit der militärischen Sicherung der Donaugrenze unter Kaiser Claudius (41 - 54 nach Christus) setzte der Landausbau ein. Raetien erhielt den Status einer Provinz. Es folgte eine rasche staatlich organisierte Aufsiedelung des Landes mit verschiedenen Bevölkerungsgruppen aus Gallien, Italien und anderen Gebieten des römischen Reiches. Im Zuge dieser Entwicklung entstand ein Netz aus Straßen (siehe folgendes Bild).

Karte von Raetien und Noricum im 2. Jahrhundert nach Christus.
Die römischen Fernstraßen sind punktiert dargestellt. (Pfeil: Niedererlbach; Punkt: Landshut)
Quelle: Skizze Bay. Landesamt f. Denkmalpflege, Außenstelle Landshut
Römerstraße Römischer Friedhof Mausoleum
Villa rustica
Römischer Gutshof
Pferdegrab
an der Römerstraße
(ca. 1.500 n. Chr.)

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Internet-Seite erstellt:   15.12.2002 Internet-Seite aktualisiert:   von   K. S. und G. R.